Die Klettertherapeuten

Klettern für die Seele

 

Die Klettertherapeuten

Klettern als Methode in Therapie und Pädagogik

 

Das Klettern als Methode knüpft als handlungsorientierter Ansatz an den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern und Jugendlichen an. Schon Kleinkinder beginnen sobald sie dazu in der Lage sind, sich krabbelnd und kletternd die Welt zu erschließen. Die Motivation zum Klettern muss daher zumeist nicht erst geschaffen werden, sie ist Teil eines biographischen Erfahrungshorizonts. Der Aufforderungscharakter den damals der Stuhl, die Treppe, oder der Baum hatten, findet sich beim Bouldern (Klettern in Absprunghöhe) und Klettern in der Halle oder in der Natur, bei der Auswahl der Routen, Wege und Gipfel wieder.

Im Unterschied zu Sport- oder Leistungsklettern fokussiert Klettern als Methode in Therapie und Pädagogik jedoch nicht Leistung oder Klettertechnik. Es sind vielmehr stets die aktuellen Themen und Bedarfe der Gruppe oder des Einzelnen, welche Aufmerksamkeit erfahren. Ob beim Bouldern und Klettern in der Halle oder in der Natur, die vielfältigen Möglichkeiten welche das Medium Klettern bietet werden dafür gezielt als Werkszeug eingesetzt. Beim Klettern als methodischen Ansatz stehen uns dafür die im Schaubild dargestellten Erlebnisqualitäten zur Verfügung. Sie sind ein Spektrum dessen, was beim Klettern psychisch passiert.  

 

Abbildung erstellt nach: Erlebnisqualitäten des Kletterns, Kowald/ Zajetz, in: Therapeutisches Klettern Stuttgart 2015, S. 20- 41 

Innerhalb unseres interdisziplinären Teams verschmelzen die verschiedenen professionellen Blickwinkel zu einer ganzheitlichen Arbeitsweise.
Dafür stehen unsere ausgebildeten Klettertrainer aus den Arbeitsfeldern Psychotherapie, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege.

 

Zentrum für Klettertherapie und Kletterpädagogik  ·  Dresden  ·  Radebeul